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Zukunft gestalten: Die neue Strategie des EuroAirports

Der EuroAirport hat kürzlich seine neue Strategie für die nächsten fünf Jahre vorgestellt, angepasst an die veränderten Bedingungen nach der Covid-Pandemie. Mit einem Fokus auf Serviceverbesserung, Lärmreduktion und Nachhaltigkeit reagiert der Flughafen auf die aktuellen Herausforderungen. Was heisst dies konkret für seine Zukunft? Nachfolgend beleuchten wir die wichtigsten Eckpfeiler der neuen Strategie.



Die Covid-Pandemie hat das Ende eines Jahrzehnts kontinuierlichen Wachstums im Passagierverkehr am EuroAirport markiert. Da sich der Verkehr in Europa und im Mittelmeerraum in der Zwischenzeit wieder auf Vor-Covid-Niveau eingependelt hat, sieht sich der Flughafen veränderten Reisebedürfnissen und neuen Herausforderungen gegenüber. So haben Reisen aus familiären Gründen zugenommen, während Geschäftsreisen zurückgegangen sind. Als stabil erweist sich der Anteil an Reisen aus touristischen Gründen. Um diesen Bedingungen gerecht zu werden und zugleich einen Beitrag zur Dekarbonisierung zu leisten, hat der EuroAirport seine Strategie für die nächsten fünf Jahre überarbeitet.


Servicequalität für Fluggäste verbessern

Der EuroAirport strebt an, das Passagiererlebnis durch verbesserte Terminalinfrastrukturen und ein erweitertes Angebot an Zielen und Services zu optimieren. Im Rahmen des Projekts «Modulare Entwicklung des Terminals» wird gezielt an einer benutzerfreundlicheren Gestaltung des Terminals gearbeitet. Ziel ist es, Reisen einfacher und angenehmer zu machen, indem auf die Bedürfnisse der Fluggäste und Betriebspartner besser eingegangen wird. Der EuroAirport wird weiterhin ein attraktives Destinationsportfolio anbieten und setzt sich dafür ein, dieses mit Reisezielen zu ergänzen, die von grosser wirtschaftlicher Bedeutung für die trinationale Region sind.


Luftverkehrsentwicklung mit Fokus auf Nachtfluglärmreduktion

Ein wesentliches Ziel ist die qualitative Weiterentwicklung des Flughafens bei gleichzeitiger Reduktion des Nachtfluglärms. Durch gezielte Massnahmen wie das Verbot geplanter Starts nach 23 Uhr und die Erhöhung der Lärmgebühren ab 22 Uhr, soll die Lärmbelastung während der Nachtstunden spürbar gesenkt werden. Im Zentrum der Lärmstrategie stehen die Reduktion der nächtlichen Lärmemissionen (zwischen 22 und 6 Uhr) sowie die Umsetzung der im Lärmvorsorgeplan 2024-2028 (Plan de Prévention du Bruit dans l’Environnement, PPBE) enthaltenen Massnahmen zur Lärmreduzierung. Für deren Umsetzung sind teils die französische Zivilluftfahrtbehörde DGAC, teils der EuroAirport zuständig.


Umweltauswirkungen minimieren

Der EuroAirport verpflichtet sich zu einer umfassenden Reduktion seiner Umweltauswirkungen. Dazu gehört die Senkung der Lärmbelastung ebenso wie die ambitionierte Zielsetzung, für die CO2-Emissionen, welche der Flughafen selbst verantwortet, bis spätestens 2030 das Ziel von Nettonull zu erreichen. Massnahmen wie die Nutzung von grünem Strom, der Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Saint-Louis und der Einsatz von Elektrofahrzeugen sind Teil dieser Bemühungen.


Neue Geschäftsfelder entwickeln

Um die Abhängigkeit vom Passagierverkehr zu verringern, fokussiert sich der EuroAirport auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder, die vorzugsweise einen Bezug zur Luftfahrt haben. Dies soll nicht nur die Einnahmequellen diversifizieren, sondern auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Die oben dargestellte Neuausrichtung bildet die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des EuroAirports, mit der der Flughafen einen starker Fokus auf Nachhaltigkeit, Servicequalität und die Reduktion von Umweltauswirkungen setzt.

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